Treber-Rezepte: Die Burger-Buns Deines Lebens

Rezepte mit Biertreber

Treber-Rezepte: Die Burger-Buns Deines Lebens

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Biertreber nennt sich das ausgelaugte Malz, das nach dem Bier brauen übrig bleibt. Wer ihn allerdings wegschmeißt, ist selbst Schuld. Man kann ihn wunderbar als gesunden Bestandteil köstlicher Rezepte verwenden! Heute: Die Burger-Buns Deines Lebens von Besserbrauerin Ariane.  

Zeitaufwand: 8 Std. Trocknungszeit für den Biertreber, 1 Std. Zubereitung, 2 Std. 15 Min. Teig aufgehen lassen

Zutaten:

Für 18 Burger-Buns benötigst Du:

Eine Püriermaschine oder Getreidemühle
Eine Küchenmaschine oder ein Handmixer mit Knethaken

150 ml warme Milch
300 ml warmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
4 EL Zucker
4 Eier & 1 Ei zum Bepinseln
220g dunkles Mehl vom Typ 1050 (und etwas mehr zum Arbeiten)
480g helles Mehl vom Typ 405
220g getrockneten Biertreber (siehe Infobox “So trocknest Du Biertreber”)
4 TL Salz
120g weiche Butter
Sesam (weiß und schwarz)

 

Zubereitung:

So trocknest Du Biertreber

1. Den frischen Biertreber (oder aufgetauten Biertreber, falls Du welchen eingefroren hast) gleichmäßig auf einem Backblech mit Backpapier verteilen

2. Das Blech in den Ofen schieben und bei 60°C für etwa 8 Stunden trocknen lassen.

3. Hin und wieder den Treber durchmischen. Bereits trockene Teile vom Blech entfernen und in einer Schüssel sammeln.

Alternativ: 3 Stunden gut im Ofen vortrocknen und über Nacht in einem warmen und trockenen Raum von allein trocknen lassen.

Es ist wichtig, dass der Treber komplett durchgetrocknet ist und keine Feuchtigkeit mehr enthält.

1. Mit einer Getreidemühle oder passenden Alternative (ich zermahle den Treber immer mit meiner Püriermaschine) den getrockneten Treber in mehreren Durchgängen ganz fein mahlen. Zwischendurch das Mehl immer wieder sieben und das feine Mehl auffangen. Die groben Teile wieder in die Mühle geben, bis der gewünschte Feinheitsgrad erreicht ist.

2. Die Milch mit dem lauwarmem Wasser mischen und auf etwa 35°C erwärmen. Den Zucker darin auflösen und die Hefe reinbröseln. Sobald die Hefe angesprungen ist (es bilden sich Blasen oder Schaum), die Flüssigkeit mit den anderen Zutaten mischen und den Teig für 10 Minuten in der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe kneten. Danach den Teig noch einmal ordentlich von Hand bearbeiten und in Kugelform bringen. Sollte der Teig zu feucht sein (er bleibt dann an den Fingern kleben), gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzugeben.

3. Danach den Teig in einer Schüssel mit einem Handtuch bedecken und ihn mindestens 2 Stunden lang in einem warmen Raum gehen lassen (eine großzügige Reifezeit tut ihm gut). Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig beim Aufgehen nicht überläuft. Zwischendurch den Teig immer mal wieder kneten. Meine Schüssel war nach zwei Stunden „randvoll“.

4. Nach zwei Stunden den Teig nochmal gut durchkneten und 18 gleich große Kugeln formen. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, wiegt die einzelnen Bälle ruhig auf der Küchenwaage ab. Die Bälle auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und abgedeckt nochmal eine halbe Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Restliches Ei mit 1 EL Wasser aufschlagen, Teiglinge damit bestreichen und Sesam drüberstreuen.

5. Buns für ca. 15 Minuten (oder bis die Farbe goldbraun ist) backen. und anschließend auf einem Gitter abkühlen lassen. Die Buns lassen sich auch super einfrieren. Guten Appetit!