Dein Brauwasser beim Bierbrauen

Hintergrundwissen und Tipps zum Brauwasser: Von der Analyse bis zur Aufbereitung

Hintergrundwissen: Dein Brauwasser beim Bier brauen

rotate-smartphone
Smartphone-User: Diese Seite liest sich am Besten im Landscape-Modus!

Bier besteht zu etwa 90% aus Wasser, deswegen ist eine gute Wasserqualität wichtig. Die gute Nachricht zuerst: Höchstwahrscheinlich eignet sich Dein Leitungswasser gut zum Brauen. Es kann aber nicht schaden zu wissen, dass sich einige Mineralien im Wasser besser mit den Enzymen in der Maische, der Bitterkeit des Hopfens und der Hefe vertragen als andere. Dabei spielt vor allem folgender Faktor eine wichtige Rolle: Die Restalkalität.
Eine hohe Restalkalität erhöht den pH-Wert im Wasser, was die Enzymaktivität behindert. Sie sorgt außerdem für eine dunklere Bierfarbe, eine langsamere Gärung und eine kratzige Hopfenbittere bei hopfenaromatischen Bieren.

Als Faustformel kann man sagen: Helle und hopfenaromatische Biere (z.B. Pale Ales, IPAs und Weizenbiere) mögen eine niedrige RA mit einem Wert kleiner als 5°dH. Dunkle Biere (z.B. Stouts) vertragen wegen der säurefördernden Wirkung dunkler Malze auch eine höhere RA bis 10°dH.

Wie finde ich die Restalkalität meines Wassers heraus?

Dafür benötigst Du nur einige Werte aus der Wasseranalyse Deines Wasserversorgers, welche Du kostenfrei im Internet findest oder telefonisch bzw. per E-Mail erfragen kannst. Die Wasseranalysen für Hamburg findest Du z.B. hier. Die benötigten Werte sind Kalziumgehalt, Magnesiumgehalt und Säurekapazität (oder Karbonathärte). Daraus lässt sich die Restalkalität auf dieser Website im Bereich “Härte und Restalkalität des Brauwassers” ganz einfach berechnen.

Wie senke ich meine Restalkalität ab?

Der einfachste Weg ist die Nutzung eines Wasserfilters (z.B. von Brita). Wenn Du mit der Braubox braust, hast Du es deutlich leichter als Brauer mit großformatigen Braukits, denn Du musst maximal 7 Liter Wasser pro Brauvorgang filtern.

Eine weitere Option ist der Einsatz von Milchsäure oder Sauermalz. Eine Zugabe von 2% Sauermalz zur Maische reicht üblicherweise bereits aus, um die Restalkalität um 5°dH abzusenken. Sauermalz bekommst Du z.B. hier!

 

 

Du willst eigenes Bier in Deiner Küche brauen?

Mit unserer Braubox bekommst Du hochwertige Zutaten, eine liebevoll bebilderte Brauanleitung und die Utensilien, die Du neben einigen Küchengeräten zum Brauen und Abfüllen Deines eigenen Bieres benötigst. Schau mal in unserem Shop vorbei:

Zum ShopZur Website

[/gdlr_column][/gdlr_row]