Beer & Food Pairing

So kombinierst Du Essen mit dem richtigen Bier!

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Passendes Bier als Begleiter zum Essen hat eine lange Tradition. Durch die Craft Beer Bewegung bekommt das Thema jedoch eine neue Dynamik. Wir geben einen Einblick in dieses spannende Thema!
Beer & Food Pairing ist ein aus den USA zu uns herübergeschwappter Trend, den Biersommeliers, Brauereien und Bier-Enthusiasten hierzulande aufgenommen und auf den Geschmack deutscher Zungen übertragen haben. Die Idee ist ähnliche wie bei der Kombination von Wein und Essen: Gewisse Aromaprofile harmonieren ganz wunderbar miteinander oder halten sich gegenseitig in einer geschmacklichen Balance, während andere eine Disharmonie auf der Zunge verursachen können. Folgende Herangehensweisen helfen, das perfekte Bier als Begleitung zum Essen zu treffen:
Gleich und gleich gesellt sich gern: Ähnliche Aromen im Essen und Bier können einander harmonische Stützen sein. So passen fruchtig-süße Biere zu Speisen, die eine fruchtige Zutat enthalten. Ein Weizenbier ist eine schöne Ergänzung zu einem fruchtbetonten Dessert, wie z.B. einem Aprikosenkuchen.

Stouts und Schokolade: Eine himmlische Kombination

 

Gegensätze ziehen sich an: “Die schönste Harmonie entsteht durch das Zusammenspiel von Gegensätzen”, schwärmte einst der Philiosoph Heraklit. Und tatsächlich bringt gerade die Kombination von gegensätzlichen Aromen häufig ein überraschend ausbalanciertes Gesamtbild hervor. Beispiel: Ein fruchtig-herbes IPA und ein scharfes Thai-Curry.

Abrunden: Gewürze wie Chili oder einige Pfeffersorten sind oft eine Herausforderung und drücken auf die Tränendrüse. Ein milderndes Bier nimmt der Schärfe die Spitze, ohne jedoch den Geschmack zu überlagern. Das Aroma kommt besser zur Geltung. Das gilt auch für üppige Gerichte, sie werden in Kombination mit dem passenden Bier bekömmlicher.

 

 

Cheat Sheet: Welches Bier passt zu welchem Essen?

 

Helles (malzig-süß und süffig): Gebratenes oder gegrilltes Hühnchen, Nüsse, Gouda

Pils (trocken & feinherb): Meeresfrüchte (z.B. Gegrilltes Hühnchen, gedünsteter Fisch, Getreidiges wie z.B. Risotto

IPA und Pale Ale (fruchtig & herb): Burger, Tacos, Thai-Curries, scharf angebratenes oder angegrilltes Fleisch, cremiger Weichkäse aus Schafsmilch, fruchtbetonte Desserts (z.B. Obstkuchen)

Hefeweizen (fruchtig & spritzig): Sushi, Schalentiere, Geflügel, gedünsteter oder gekochter Fisch, Ziegenkäse, klassisch zu Weißwurst, süßem Senf und Brezen

Witbier (würzig & spritzig): Schalentiere, Obstsalat, Geflügel

Märzen (malzig & süß): Schweinebraten, Tacos, Quesadillas

Bockbier (kräftig & malzig): Braten, Wildgerichte, Schokoladen-Desserts

Kölsch (süffig & leicht fruchtig): leichte Fischgerichte, Geflügel, Sushi, Salat

Stouts und Porter (röstig & schokoladig): Geräucherte Fleischgerichte, Wildgerichte, Blauschimmelkäse, Vanille-Eis, dunkle Schokolade

Dunkles und Brown Ales (karamellig & malzig): Dunkle Eintöpfe, Schmorgerichte, Braten, Wildgerichte (z.B. Wildgulasch)

  

Bier im Menü

Wer gleich mehrere Gänge mit unterschiedlichen Gerichten auftischen will, sollte sich folgende Faustregeln merken

– Gestartet wird mit dem leichtesten Bier, Alkoholgehalt und Schwere steigern sich dann bis zum letzten Gang

– Von prickelnd zu still: Der Kohlensäuregehalt nimmt vom ersten bis zum letzten Gang ab

– Die Bierfarbe ist am Anfang hell und wird mit jedem Gericht dunkler

– Hopfige Biere eher zum Angang und malzige Biere eher gegen Ende servieren.

  

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