Hinter die Kulissen geschaut: So entstehen Eure Malzmischungen

Bevor unsere Malzmischungen in Euren Brautöpfen landen, durchlaufen sie im "Schrotraum" so einige Stationen!

Hinter die Kulissen geschaut: So entstehen Eure Malzmischungen

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Schroten, wiegen, mischen, abfüllen, verschweißen, bekleben – bevor unsere Malzmischungen in Euren Brautöpfen landen, durchlaufen sie im “Schrotraum” so einige Stationen. In dieser Fotostrecke bekommt Ihr einen Blick hinter unsere Kulissen!

 

Zusatzwissen: Was genau ist eigentlich Malz? (Zum Aufklappen klicken)

Vereinfacht gesagt ist Malz zum Keimen gebrachtes Getreide. Beim Mälzungsvorgang wird das Getreide zuerst eingeweicht und zum Keimen gebracht. Anschließend wird es zu Malz gedarrt, also der Keimungsprozess durch Wasserentzug beendet. Mälzen ist nötig, weil dadurch die im Getreide vorhandenen Enzyme aktiviert werden, die Stärke zu Zucker abbauen. Der Zucker kann dann durch Bierhefe vergoren werden!

Bei der Malzherstellung wird durch den Röstungsgrad schließlich die Malzsorte festgelegt. Zu den häufig verwendeten Malzsorten zählen unter anderem: Pilsener Malz (sehr helle), Münchner und Wiener Malz (etwas dunkler), Karamelmalz (ergibt bernsteinfarbende bis tiefrote Bier und hat einen karamelligen Geschmack), diverse Farbmalze und Röstmalze. Ebenso wie die Gerstenmalzsorten gibt es auch vom Weizenmalz verschiedene Varianten. Die dunkelsten Malzsorten habe eine fast schwarze Farbe. Sie finden bei der Bierherstellung nur in kleinen Mengen Verwendung, z.B. in unseren Biersorten “Black IPA” oder “Dunkles”.

 

Anlieferung

Unsere Malze kommen von der Mälzerei Weyermann aus Bamberg. Das Traditionsunternehmen wurde 1879 vom Bamberger Getreidehändler und Schiffermeister Johann Baptist Weyermann gegründet und ist Weltmarktführer im Bereich der Spezialmalze.

 

Foto: 25-kg-Säcke Malz der Firma Weyermann

 

Schroten

Zum Brauen muss das Innere des Malzkorns zu feinem Mehl zerkleinert werden, damit die Stärke von der Bierhefe möglichst effektiv in Zucker verwandelt werden kann. Zugleich soll die Spelzenhülle erhalten bleiben, denn sie bildet beim beim Läutern eine natürliche Filterschicht. Der richtige Mahlgrad ist also von großer Bedeutung.

Foto: Geschrotetes Malz

 

Wiegen und mischen

Anschließend werden die Malzsorten im richtigen Verhältnis abgewogen und gemischt. Unsere Malzmischungen enthalten bis zu fünf verschiedene Malzsorten. So wird eine bestimmte Bierfarbe beim fertigen Bier erzielt, aber auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Geschmacksnuancen (z.B. Röstaromen in dunklen Bieren oder Karamellnoten in Pale Ales) und der richtige Alkoholgehalt. 

Foto: Die Malzwaage im Einsatz

Foto: Die fertigen Malzmischungen bestehen aus bis zu 5 verschiedenen Malzsorten

 

Abfüllen und verschweißen

Damit das Malz möglichst lange frische bleibt, wird es luftdicht in Kunststofftüten verpackt. So ist es mindestens 6 Monate lang haltbar.   

Foto: Die Malzmischungen werden luftdicht verschweißt

 

Bekleben

Damit auch Brau-Neulinge das Malz nicht mit dem Hopfen verwechseln (soll es geben) und alles hübsch aussieht, werden die Malztüten noch mit Aufklebern versehen.

Foto: Ebenfalls Handarbeit – Aufkleber anbringen

Anschließend werden die Malzmischungen als Teil einer Braubox oder eines Nachfüllpakets verpackt und zu Euch nach Hause geschickt. Dann heißt es “Gut Sud” und einige Wochen später “Prost”! 

 

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