10 Gründe Dein eigenes Bier zu brauen

Du willst selber Bier brauen, bist Dir aber noch unsicher? Hier haben wir ein paar Gründe für Dich, warum Dein eigenes Bier das Beste ist.

10 Gründe Dein eigenes Bier zu brauen

Eigenes Bier zu brauen klingt für viele Menschen noch immer wie Hexenwerk. Was von Großbrauereien in riesige Stahlbottichen und mit komplizierten Messgeräten hergestellt wird, kann doch in Eigenproduktion gar nicht schmecken. Kann es doch! Bier selber zu brauen ist weder kompliziert, noch erfordert es viel Platz oder ein großes Budget. Und auf Qualität musst Du sowieso nicht verzichten. Das glaubst Du nicht? Hier hast Du ein paar handfeste Gründe, warum Dein eigenes Bier das Beste ist: 

1. Du weißt, was drin ist

Malz, Hopfen, Hefe und Wasser, das gehört in jedes Bier. Mehr darf ja auch nicht rein, Reinheitsgebot und so. Ganz so einfach ist es leider nicht, denn auch Dein “nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516” gebrautes Lieblingsbier aus dem Supermarktregal hat während des Brau- und Gärprozesses weit mehr als diese 4 Zutaten zu sehen bekommen – nicht deklarierungspflichtig sind z.B. Polyvinylpolypyrrolidon (wird zur Klärung des Bieres eingesetzt), Eiweißstabilisatoren (für bessere Haltbarkeit) und Zuckerkouleur (Beeinflussung der Bierfarbe)¹.

Beim Hobbybrauen entscheidest Du allein, was in Dein Bier kommt. Da Du keine Rücksicht auf Faktoren wie Absatzzahlen und Massentauglichkeit legen musst, kannst Du in aller Ruhe Bier mit rein natürlichen Zutaten und ohne künstliche Hilfsmittel brauen.

2. Du hast anschließend etwas Fertiges in der Hand 

Das Zischen beim Öffnen der Flasche. Der Geruch von würzigem Hopfen, der aus dem Glas strömt. Das Prickeln auf der Zunge beim ersten Schluck. Das alles ist pures Glück und die Belohnung für die Stunden, die Du an Deinem Brautag investiert hast.

Nicht ohne Grund feiern Medien wie die Zeit, die Süddeutsche und der Tagesspiegel den Trend zum Selbermachen. Etwas mit den eigenen Händen herzustellen hat etwas Befriedigendes, es baut Stress ab und stärkt das Selbstbewusstsein. Daran lässt man dann auch gerne andere teilhaben. Wer einem Freund einmal eine Flasche Bier mit den Worten “das hab ich selbst gebraut” in die Hand gedrückt hat, der weiß was das für ein Gefühl ist. 

3. Es schmeckt besser 

Unser erster Versuch zu brauen war, gelinde gesagt, das reinste Chaos: Das im Internet bestellte Braukit im 30-Liter-Format war für Anfänger schwierig zu bedienen und die Brauanleitung war alles andere als eindeutig formuliert. Trotzdem haute uns das Ergebnis wortwörtlich um – nicht nur, weil wir das Bier aus Versehen zu stark eingebraut hatten. Trotz aller Ungereimtheiten beim Brauprozess schmeckte es fantastisch! Zum Einen lag das wohl daran, dass es UNSER Bier war. Carsten Heidböhmer von stern.de schrieb dazu passend beim Test unserer Braubox: ” Handelt es sich wirklich um das beste Bier der Welt? Nun, in der Frage bin ich ungefähr so objektiv wie ein Vater, der sein frisch geborenes, noch schrumpeliges Baby für das schönste der Welt hält.” Dennoch: Selbstgebrautes Bier ist üblicherweise naturtrüb, im Gegensatz zu “blank” gefilterten Bieren aus dem Supermarkt. Die Trubstoffe in Deinem Bier steigern die Vollmundigkeit, den frischen Geschmack auf der Zunge und sind außerdem vitamin- und eiweißreich. Du trinkst also naturbelassenes Bier in seiner ursprünglichsten Form, und das schmeckt man!

4. Du hast etwas Interessantes zu erzählen 

Bier bringt Menschen zusammen und hat wegen seiner gesellschaftlichen Bedeutung einen besonderen Platz in unserer Kultur. Es ist quasi allgegenwärtig! Ironischerweise weiß aber kaum jemand, wie es hergestellt wird. Wer sein eigenes Bier braut, der hat beim Small Talk nicht nur einen netten Eisbrecher im Repertoire, sondern auch etwas wirklich Interessantes zu erzählen. Über das neue Auto oder die Anmeldung zum Yoga-Kurs kann jeder plaudern, aber wer kennt schon jemanden, der mit außergewöhnlichen Hopfensorten experimentiert oder die Wahrheit hinter dem Reinheitsgebot kennt?

5. Brauen in der Gruppe ist ein tolles Event 

Strip-Club war gestern, heute braut man zum Junggesellenabschied eigenes Bier! Brauen in der Gruppe ist eine dankbare Angelegenheit, denn man ist zwar einige Stunden beschäftigt, zwischendurch bleibt aber genug Zeit um zu plaudern, zu essen (bevorzugt selbst gebackenes Biertreber-Brot aus dem übrig gebliebenen Malz) und bereits die ein oder andere Bierspezialität zu verkosten.

6. Die Gemeinschaft 

Das Hobbybrauen lebt auch von seiner immens hilfsbereiten Community. In Online-Foren wie z.B. auf www.hobbybrauer.de bleibt keine Frage unbeantwortet, wir nutzen die Plattform regelmäßig für die Diskussion um neue Rezeptideen und um neue Trends aufzuschnappen. Lokale Hobbybrauer-Treffen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und Events wie der “Craft Beer Day” in Hamburg oder das “Braufest Berlin” bieten eine gute Gelegenheit zum Austausch. Wer Selbstgebrautes dabei hat, kann sich ohne falschem Scham die Meinung von erfahrenen Brauern einholen.

7. Brauen und kochen gehen Hand in Hand 

Hobbyköche werden auch Bierbrauen lieben! Das beim Brauen übrig gebliebene Malz (der “Biertreber”) kann ganz einfach für tolle Rezepte weiterverwendet werden, z.B. für selbst gebackenes Brot oder Burger-Brötchen. Das fertige Bier eignet sich perfekt als Zutat beim Kochen, etwa Dunkelbiere in herbstlichen Eintöpfen oder Stouts in Schokoladenkuchen.

Foto: The Beeroness

8. Du kannst Deiner Kreativität freien Lauf lassen 

Beim Brauen in den eigenen vier Wänden ist alles erlaubt, so lange die Qualität der Zutaten stimmt. Wir experimentieren viel mit Zutaten, die gut mit dem eigentlichen Bier harmonieren, wie z.B. Kaffee in Stouts (die Kaffeearomen passen perfekt zu den dunklen Röstmalzen) oder Orangenschale im Pale Ale (eine fruchtige Komponente im bitteren Bier). Auch der Einsatz von Vanilleschoten, Gewürzen (z.B. Zimt, Koriander und Anis) oder in Whiskey eingelegten Eichenchips bringen teils außergewöhnliche Bierspezialitäten jenseits des Massenbier-Einheitsbreis hervor. Bei der Namensgebung und den Flaschenetiketten Deines eigenen Gebräus sind Dir natürlich ebenfalls keine kreativen Grenzen gesetzt!

9. Bier brauen kann jeder 

Wir sagen immer: wer Nudeln kochen kann, der kann auch sein eigenes Bier brauen. Bier selbst herzustellen ist weder besonders schwierig, noch erfordert es viel Platz oder große Investitionen. Wenn Du eine kleine Stadtwohnung hast, kannst Du ohne Probleme auch im Küchenformat brauen. Viele der dafür benötigten Utensilien (Sieb, Messbecher, Kochlöffel) sind bereits in Deiner Küche vorhanden. Auch während des Brauprozesses sind Fehler kein Weltuntergang, ein altes Sprichwort unter Brauern lautet: “Bier wird es immer!” Alles, was Du beim Brauen benötigst, ist ein Auge auf die Sauberkeit der Braugeräte und etwas Geduld.

10. Das Ergebnis macht betrunken

Dem gibt es wohl nichts hinzuzufügen.

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¹ Quellen: http://www.besser-bier-brauen.de/so-siehts-aus/das-reinheitsgebot-die-reine-wahrheithttp://www.brunnenbraeu.de/Bilder/Reinheitsgebot18.pdf 

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